BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Fraktion Berlin-Lichtenberg

Veranstaltungen des Bezirksamtes für alle sicherer machen

25.06.26 –

Aktueller Vorgang: DS/2108/IX

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, bei Veranstaltungen des Bezirksamts geschulte Ansprechpersonen zu benennen, an die sich Menschen wenden können, die sich auf Grund von sexistischem, rassistischem, antisemitischem oder in anderer Form diskriminierendem Verhalten Unwohl fühlen, ihre Grenzen verletzt sehen oder sich abgegrenzt / abgewertet fühlen. Diese Ansprechpersonen benötigen eine entsprechende Weiterbildung, um angemessen mit den Situationen umgehen zu können. Die Personen können im Bezirksamt arbeiten oder extern beauftragt werden. Auch eine Zusammenarbeit mit ansässigen Beratungsstellen und Trägern ist denkbar.

 

Zudem wird ersucht, in Form von Plakaten, Flyer oder durch Ansagen auf der jeweiligen Veranstaltung die benannten Personen sichtbar zu machen und im Hinblick auf unerwünschte bzw. diskriminierende Verhalten explizit auf geeignete Art und Weise zu sensibilisieren.

 

Begründung:

Auch auf öffentlichen Veranstaltungen des Bezirkes kommt es vor, dass rassistische und/oder diskriminierende Aussagen geäußert werden und diese im Raum unkommentiert stehen gelassen werden. Ein respektvoller und achtsamer Umgang miteinander ist die Voraussetzung dafür, dass die Beteiligung von Menschen unabhängig ihrer gesellschaftlichen Perspektiven ermöglicht werden kann. Das Hinweisen auf allgemeingültige Verhaltensregeln und die Benennung konkreter Personen, die bei Grenzüberschreitungen ansprechbar sind, kann Veranstaltungen des Bezirks für alle zu einem sichereren Ort machen.

Kategorie

Antrag | Bürgernähe, Verwaltung, öffentliche Ordnung | Offene Gesellschaft

Unsere Flyer:

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