05.03.26 –
Aktueller Stand: DS/1957/IX
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht,
Darüber hinaus erklärt die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg in tiefer Sorge um die
Sicherheit und das Leben der Berliner ihre unmissverständliche Verurteilung des Anschlags auf die
Stromversorgung im Südwesten der Stadt.
Der Anschlag, der rund 45.000 Haushalte sowie über 2.200 Unternehmen ohne Elektrizität, Wärme
und Kommunikationsmöglichkeiten ließ, ist ein schwerwiegender Angriff auf unsere Daseinsvorsorge
und gegen die Menschen in Berlin.
Begründung:
Der Anschlag auf das Stromnetz im Südwesten Berlins zu Beginn dieses Jahres war eine Zäsur für die
Betroffenen und die ganze Stadt. Der Anschlag hat nicht nur deutlich gemacht, wie verwundbar die
kritische Infrastruktur ist, sondern auch, dass eine Stärkung des bezirklichen Katastrophenschutzes
dringend notwendig ist. Der Bezirk muss in die Lage versetzt werden, schnell und präzise auf
Großschadenslagen zu reagieren und die dann notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Abstimmungswege, Notfallpläne und Ressourcen müssen überprüft werden. Dazu gehört auch, dass
der Senat die notwendigen Mittel bereitstellt.
Kategorie
Antrag | Arbeit, Soziales, Gesundheit | Bürgernähe, Verwaltung, öffentliche Ordnung