23.02.26 –
Aktueller Stand: DS/1934/IX
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die angepflanzten, jungen Bäume auf dem Grundstück Salzmannstraße 34 zu erhalten.
Es möge mit der HOWOGE dazu vereinbaren, dass die Bäume möglichst am Standort verbleiben oder auf eine öffentlich genutzte Fläche, z. B. ein Schulgrundstück oder eine öffentliche Grünanlage, umgepflanzt werden.
Begründung:
Das Bezirksamt hat mit der HOWOGE eine temporäre Nutzung des Grundstücks Salzmannstraße 34 vereinbart. Es konnte ein geplantes Hochhaus damit zunächst verhindern.[1] Die befristete Nutzung des Grundstücks läuft zum 30.09.2026 aus. Die HOWOGE hat einen Bauantrag für ein Hochhaus mit 18 Geschossen im Januar 2026 gestellt.
Für die Nutzung als temporären Schulstandort wurden auf der Freifläche zwischen den Containern auch Bäume gepflanzt. Diese vitalen Bäume drohen zugunsten des geplanten Holzhybridhochhauses[2] gefällt zu werden.
Bäume zu setzen, um sie nach kaum vier Jahren am Standort zu roden oder umzupflanzen, kann nicht nachhaltig sein. Das Bezirksamt hat sich im strategischen Zielsystem u. a. verpflichtet, Lichtenberg zu einem klimaresilienten Bezirk zu entwickeln. Dazu gehört, die gepflanzten Bäume in ihrer Vitalität zu erhalten, damit sie z. B. Schatten spenden, Luftschadstoffe filtern und das Mikroklima verbessern.
Kategorie
Antrag | Klimaschutz, Umwelt, Grünflächen | Kultur, Bildung, Schule, Sport