BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Fraktion Berlin-Lichtenberg

Terminvergabe für die Einschulungsuntersuchungen 2026

27.04.26 –

Vorgang: KA/1165/IX

Das Bezirksamt wurde um folgende Auskunft gebeten:

  1. Für wie viele Kinder im Bezirk Lichtenberg ist zum kommenden Schuljahr 2026/2027 eine Einschulungsuntersuchung vorgesehen?

    Für ungefähr 3.600 Kinder ist eine Einschulungsuntersuchung vorgesehen.
     
  2. An welchen Terminen wurden seit Beginn des laufenden Vergabezeitraums neue Buchungsslots für die Einschulungsuntersuchung online freigeschaltet, wie viele Termine wurden dabei jeweils bereitgestellt, und innerhalb welcher Zeitspanne waren diese jeweils vollständig ausgebucht?

    Am 03.11.2025, 26.01.2026 und 25.03.2026 wurden jeweils 450-550 Termine freigeschaltet. Die Termine waren in wenigen Stunden ausgebucht.
     
  3. Wie viele Kinder haben nach aktuellem Stand noch keinen Termin zur Einschulungsuntersuchung erhalten?

    Ungefähr 1.000 Kinder haben noch keinen Termin.
     
  4. Wie viele neue Termine sind für die Freischaltung am 20. Mai geplant, und reichen diese aus, um alle bisher unversorgten Kinder zu erfassen?

    Die Anzahl der Termine ist abhängig von der ärztlichen Personalsituation. Aktuell können keine Aussagen über die Anzahl der Termine gemacht werden.
     
  5. Falls nein, wird es weitere Freischalttermine geben?

    Es wird weitere Termine geben. Die Anzahl ist von der Personalsituation im ärztlichen Bereich abhängig.
     
  6. Welchen Personalstand hat der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) im Bezirk Lichtenberg aktuell im Vergleich zu den Vorjahren, gibt es offene Stellen?

    Es gibt offene Stellen im ärztlichen Bereich. Im Vergleich zum letzten Jahr sind zusätzlich 1,3 Anteile ärztlicher Stelle nicht besetzt.
     
  7. Plant das Bezirksamt, ein System der proaktiven Terminzuweisung einzuführen, bei dem Familien automatisch einen Termin erhalten - wie es in anderen Bezirken Praxis ist - anstatt selbst einen buchen zu müssen?

    Die Online-Terminbuchung hat den Vorteil, dass die Eltern eigenständig einen freien Termin buchen können und sich somit nach der eigenen Zeitplanung richten können. Die Vergabe eines Termins zur Einschulungsuntersuchung durch das Gesundheitsamt selbst führte in der Vergangenheit dazu, dass Termine vermehrt nicht wahrgenommen wurden und zum Teil auch keine Absage erfolgte.
     
  8. Falls nein, weshalb hält das Bezirksamt am aktuellen Vergabeverfahren fest?

    Unter den gegebenen Umständen ist dieses Einladesystem das Praktikabelste.

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Anfrage | Arbeit, Soziales, Gesundheit | Kultur, Bildung, Schule, Sport